Das Geschäft mit Tattoos und Piercings boomt seit Jahren. Immer mehr Menschen entscheiden sich für eine Körperkunst, um ihrer Persönlichkeit Ausdruck zu verleihen, Erlebnisse zu markieren oder einfach nur ihrem Stil Ausdruck zu verleihen. Doch wo viel Kreativität und Leidenschaft steckt, gibt es auch Risiken und Gefahren. Deshalb ist es wichtig, dass Tattoostudios über eine passende Versicherung für Körperkunst verfügen.

Nicht nur Risiken für Kunden, sondern auch für das Studio

Wer weiß, wie man Tattoo- oder Piercing-Apparaturen richtig sterilisiert und desinfiziert, kann das Infektionsrisiko minimieren. Doch trotz größter Sorgfalt ist es nicht ausgeschlossen, dass Kunden sich bei einer Tattoo- oder Piercing-Session eine Infektion zuziehen. Sowohl virale als auch bakterielle Infektionen können zu ernsthaften gesundheitlichen Schäden führen. Eine entsprechende Versicherung für Körperkunst ist in diesem Zusammenhang Gold wert. Denn im Ernstfall muss das Studio nicht nur für die Kosten der medizinischen Behandlung aufkommen, sondern auch für Schmerzensgeldforderungen geradestehen.

Doch nicht nur Kunden, auch das Studios selbst sind Gefahren ausgesetzt. Dass während der Arbeit mit Nadeln und Scheren Verletzungen passieren können, ist nicht abwegig. Wer hierfür nicht adäquat versichert ist, riskiert schnell den Ruin. Eine Versicherung für Körperkunst kann hier stark entlasten und dafür sorgen, dass das Unternehmen auch in solchen Fällen fortbestehen kann.

Unterschiedliche Absicherungsangebote für Tattoostudios

Wer eine Absicherung für sein Tattoostudio abschließen möchte, hat die Qual der Wahl. Es gibt mittlerweile zahlreiche Angebote unterschiedlicher Versicherungsgesellschaften. Die wichtigsten Leistungen einer Versicherung für Körperkunst konzentrieren sich auf die Absicherung von Behandlungsschäden. Hierbei wird darauf geachtet, dass bei einem etwaigen Schadensfall, zum Beispiel durch eine Infektion, keine enorme finanzielle Belastung für das Studio entsteht. Des Weiteren beinhalten viele Versicherungsangebote auch eine Betriebshaftpflichtversicherung. Diese ist für Schäden zuständig, die während des Betriebs außerhalb der Behandlungen entstehen.

Zusätzlich kann es sinnvoll sein, eine Betriebsunterbrechungsversicherung abzuschließen. Diese tritt im Fall von unerwarteten Ereignissen wie Naturkatastrophen oder Bränden in Kraft. So kann das Studio auch bei einem längeren Ausfallbetrieb überleben und Kunden halten.

Auf die richtige Absicherung achten!

Wer eine Versicherung für Körperkunst abschließen möchte, sollte darauf achten, dass das Angebot auch die entsprechenden Leistungen beinhaltet. Um sicherzustellen, dass das Studio für alle Eventualitäten abgesichert ist, sollte man sich hierzu am besten von Experten beraten lassen. Hierzu eignen sich in erster Linie Versicherungsmakler, die speziell auf die Absicherung von Tattoostudios spezialisiert sind. Diese haben ein fundiertes Know-how und können gezielt auf die individuellen Bedürfnisse des Betriebs eingehen.

Es ist jedoch ratsam, nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Leistungsfähigkeit des Versicherungspartners zu achten. Günstige Policen mögen auf den ersten Blick attraktiv erscheinen, doch oftmals sind diese mit hohen Selbstbeteiligungen oder nur wenigen Leistungen verbunden.

Versicherungen für Freiberufler und Selbstständige werden in der heutigen Zeit immer wichtiger und sind in vielen Branchen unerlässlich. Gerade, wer in der Körperkunst tätig ist, weiß um die Risiken und Gefahren und sollte daher niemals auf eine Absicherung verzichten. Mit einer passenden Versicherung für Körperkunst können Schäden und Risiken minimiert werden und das Studio kann sich voll und ganz auf die Arbeit konzentrieren.